(Quelle: AG Frankfurt am Main, Urteil vom 19.01.2018, Az. 33 C 2941/17)

Egal, ob es sich bei der Installation einer Breitbandkabelversorgung um eine Modernisierungs-/Instandhaltungs- oder einer Bagatellmaßnahme gemäß §555c Abs. 4 BGB handelt – das Amtsgericht Frankfurt am Main hat im Januar 2018 zu Gunsten von Vermietern entschieden, dass Mieter eine solche Maßnahme zu dulden haben und dass Sie als Vermieter die Kosten einer solchen Breitbandkabelversorgung als Betriebskosten auf Ihre Mieter umlegen dürfen. Die Kosten sind auch dann auf die Mieter umlegbar, wenn es keinen Fernseher im Haushalt gibt oder die Mieter auf Kabelfernsehen verzichten.   

 

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